Flat Iron Angus – Zartes Steak mit Charakter

Flat Iron Angus – Zartes Steak mit Charakter
Taur Bull
Taur Bull

Flat Iron Angus – Der unterschätzte Cut mit großem Potenzial

Das Flat Iron ist ein Steak für Kenner. Es stammt aus der Rinderschulter – genauer gesagt aus dem oberen Teil der Schulterblatts – und gilt als einer der zartesten Cuts überhaupt, gleich nach dem Filet.

Seinen Namen verdankt das Flat Iron seiner flachen, gleichmäßigen Form, die an ein altes Bügeleisen erinnert. Charakteristisch ist die feine Marmorierung, die beim Braten schmilzt und für einen intensiven, aromatischen Geschmack sorgt.

Bei Taurbull stammt das Flat Iron vom Black Angus Rind – aus Freilandhaltung in Siebenbürgen, wo die Tiere auf über 2.000 Hektar Weideland mit frischen Gräsern und Kräutern ernährt werden. Diese natürliche Fütterung und artgerechte Haltung sorgen für Qualität, die man schmeckt.

Rezeptvorschlag: Flat Iron Steak auf den Punkt

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
Garzeit: 8–10 Minuten (medium-rare bis medium)

Zutaten (für 2 Personen):

  • 2 Flat Iron Steaks (je ca. 200–250 g)
  • 1 EL hochwertiges Olivenöl
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer (grob gemahlen)
  • 1 Zweig Rosmarin oder Thymian
  • 1 Knoblauchzehe (ungeschält, leicht angedrückt)
  • 1 TL Butter

Zubereitung:

  1. Vorbereitung:
    Das Fleisch etwa 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen. So kann es Zimmertemperatur annehmen und gart gleichmäßig.
  2. Anbraten:
    Eine Gusseisenpfanne stark erhitzen. Öl hineingeben und die Steaks 2–3 Minuten pro Seite kräftig anbraten, bis eine goldbraune Kruste entsteht.
  3. Aromatisieren:
    Rosmarin, Knoblauch und Butter in die Pfanne geben. Mit einem Löffel die geschmolzene Butter mehrfach über das Fleisch träufeln (Arrosieren).
  4. Ruhen lassen:
    Nach dem Braten das Steak in Alufolie gewickelt 5 Minuten ruhen lassen. So verteilt sich der Fleischsaft gleichmäßig – das Ergebnis: zart, saftig und aromatisch.
  5. Servieren:
    In dünne Scheiben quer zur Faser schneiden. Das ist entscheidend für den zarten Biss.

Tipps und Tricks für perfekte Ergebnisse

  • Pfanne oder Grill: Das Flat Iron eignet sich hervorragend für beides. In der Pfanne erhältst Du eine gleichmäßige Kruste, auf dem Grill ein dezentes Raucharoma.
  • Kerntemperatur:
    • Rare: 50–52 °C
    • Medium-rare: 54–56 °C
    • Medium: 58–60 °C
  • Ruhen ist Pflicht: Auch wenn es verlockend ist, das Steak direkt anzuschneiden – Ruhezeit ist der Schlüssel zu perfektem Fleisch.
  • Marinade: Wer mag, kann das Flat Iron zuvor in einer leichten Marinade aus Kräutern, Öl und etwas Zitronenschale ruhen lassen. Zu intensive Marinaden überdecken jedoch das natürliche Aroma.
  • Aufbewahrung: Wird das Steak nicht sofort zubereitet, lässt es sich vakuumiert und tiefgekühlt bis zu 12 Monate lagern, ohne Qualitätsverlust.

Gut zu wissen – Der Unterschied im Detail

Das Flat Iron gilt als Geheimtipp unter Fleischliebhabern. In der Schulter liegt eine feine Sehne, die bei der Zerlegung entfernt wird – so bleibt das Fleisch besonders zart.

Bei Black Angus Rindern ist dieser Cut besonders begehrt, da die Marmorierung deutlich ausgeprägter ist als bei anderen Rassen. Das Fett schmilzt beim Garen und sorgt für den typischen, buttrig-nussigen Geschmack, den viele mit Premium-Steaks wie Ribeye oder Filet vergleichen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Schulterstücken ist das Flat Iron ideal für kurzes, heißes Braten – also perfekt für alle, die ein aromatisches Steak mit kräftigem Charakter bevorzugen, aber kein langes Schmoren möchten.

Was dazu passt

Das Flat Iron harmoniert mit einer Vielzahl von Beilagen, besonders mit solchen, die seine kräftigen Aromen ergänzen, statt sie zu überdecken:

  • Ofengemüse: z. B. Karotten, Pastinaken oder Zucchini mit Olivenöl und Kräutern.
  • Kartoffelvariationen: Rosmarinkartoffeln, Süßkartoffelstampf oder knusprige Pommes aus frischen Kartoffeln.
  • Frische Salate: Ein grüner Salat mit Senf-Vinaigrette oder Rucola mit Kernen und Balsamico rundet das Gericht harmonisch ab.
  • Kräuterbutter oder Chimichurri: Eine hausgemachte Kräuterbutter mit Petersilie und Knoblauch bringt Frische, ohne das Fleisch zu dominieren.

Nachhaltigkeit und bewusster Genuss

Das Flat Iron von Taurbull steht – wie alle Cuts – für ein respektvolles Verhältnis zwischen Tier, Mensch und Natur.
Die Rinder wachsen auf den naturbelassenen Weiden Siebenbürgens auf, ernähren sich ausschließlich von Gras und Kräutern, und die Haltung erfolgt in Mutterkuhherden – ohne Einsatz von Hormonen oder vorbeugenden Medikamenten.

So entsteht Fleisch, das nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auch ethisch. Für Menschen, die bewussten Genuss und Nachhaltigkeit miteinander verbinden möchten, ist das Flat Iron ein Stück verantwortungsvolle Esskultur.

Fazit

Das Flat Iron Angus ist ein ehrliches Stück Fleisch – aromatisch, zart und unkompliziert in der Zubereitung. Es verbindet handwerkliche Präzision mit natürlicher Qualität und nachhaltiger Herkunft.

Wenn Du ein Steak suchst, das ohne große Inszenierung auskommt, aber geschmacklich überzeugt, dann ist das Flat Iron genau richtig.
Ein Steak für Menschen, die wissen, dass Genuss und Verantwortung Hand in Hand gehen.

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